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Finanzlexikon: logo

logo

Die Bezeichnung Firmen-Logo hat sich im Laufe der Zeit eingedeutscht und wird gerne und falsch verwendet. Logo bezeichnet nämlich nur die Untergruppe von Firmen-Zeichen, die ausschließlich aus Buchstaben bestehen wie z.B. IBM. Allgemein und im Sinne der Semiotik (Der Lehre von den Zeichen) dem Logo übergeordnet, müsste es also heißen Firmen-Zeichen oder auch Signet.

Daneben gibt es noch die markenrechtliche Bezeichnung "Marke". Im Zusammenhang mit einem Logo wird die Marke als Wort-Marke spezifiziert. Handelt es sich um eine Kombination aus Bild- und Schriftzeichen so spreicht man von einer Wort-Bild-Marke, besteht das Firmenzeichen nur aus Bildzeichen ist es eine Bild-Marke. Ein Firmenzeichen kann rechtlich aber erst durch die Anmeldung beim Patent- und Markenamt zu einer Marke werde.

Üblicherweise beauftragen Firmen oder Werbeagenturen ausgebildeten Grafiker oder eine Kreativagentur mit dem Entwurf eines Firmen-Logos.

Eine erfahrener Grafiker wird sich für die Logo-Gestaltung Zeit nehmen, die Firma und deren Istzustand genau analysieren und folgende vier Gebote beachten:

1. Verständlichkeit Das Logo soll die Bedeutung des Namens unterstreichen oder auf die Tätigkeit des Unternehmens hinweisen. Das kann durch ein grafischen Symbol und/oder die Auswahl einer passenden Schrift geschehen. Wird ein Firmen- und/oder Markennamen mit einem grafischen Zeichen (Icon) kombiniert, spricht man von einer Wort-Bildmarke.

2. Unverwechselbarkeit Ein Logo transportiert das Firmen-Image. Wenn es bereits von anderen Assoziationen besetzt ist, dann wird es um so schwieriger eine eigene Identität oder ein Firmenprofil zu etablieren. Solcherart läuft man Gefahr übersehen oder verwechselt zu werden. Aus unzureichender Unverwechselbarkeit können auch rechtliche Probleme erwachsen. Beispiel: Magenta rotes T

3. Einprägsamkeit Hier sollte die Formel KISS gelten: "Keep It Short (and) Simple" - Was einfach ist, ist einfach zu merken. Erfolgreiche Logos wie die von Opel, Nike, Apple & Co sind so einfach, dass sie fast jeder auswendig nachzeichnen kann.

4. Reproduzierbarkeit Farbenfrohe Logos sind technisch kein Problem, es gibt jedoch Ausnahmen und für die muss ein gutes Firmen-Logo gerüstet sein. Es muss auch als Fax, als Stempel, aus der Entfernung, auf einem T-Shirt gestickt oder auf dem Werbekugelschreiber noch gut erkennbar sein und gut aussehen. Das Firmen-Logo ist das Hinweisschild zu einem Unternehmen und keine bunte Illustration.

Gute Logos genügen höchsten Anforderungen und sind in einer Breite von 20 Millimetern oder kleiner noch deutlich erkenn- und lesbar. Damit ein Logo allen diesen Anforderungen gerecht wir bedarf es vieler Kompromisse wie z. B. Abkürzungen und Reduktion auf ein Optimum. Der von Kreativen gern und viel zitierte Spruch "Weniger ist mehr" trifft hier den Nagel auf den Kopf.

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